Viele Inhaber von Holz- und Metallbearbeitungsbetrieben haben das Gefühl, dass ihre ältere CNC-Maschine (z. B. Baujahr 2000–2010) ein limitierender Faktor ist und mit moderner CAD/CAM-Software nicht nutzbar ist. Das Gegenteil ist der Fall. Richtig konfigurierte Software kann älterer Hardware neues Leben einhauchen.
Hardware-Limits mit Software überwinden
Ältere Maschinen haben oft zwei grundlegende Probleme: kleinen internen Speicher für G-Code-Programme und langsamere Prozessoren, die bei komplexen 3D-Pfaden mit Tausenden kurzer Liniensegmente nicht mithalten können.
Lösungen in Fusion 360
- Glättung (Smoothing): Durch Aktivierung der Smoothing-Funktion in den CAM-Strategieeinstellungen kann Fusion 360 Tausende kleiner Geradensegmente (G1) in glatte Kreisbögen (G2/G3) umwandeln. Die resultierende Datei ist oft um bis zu 80 % kleiner und die Maschine läuft ruckelfrei.
- Programmaufteilung (Unterprogramme): Wenn die Maschine kein DNC (direktes Streaming vom PC) unterstützt, kann der Post-Prozessor so konfiguriert werden, dass große Programme automatisch in kleinere logische Blöcke aufgeteilt werden, die sicher in den Speicher der alten Steuerung passen.
Eine Investition in einen maßgeschneiderten Post-Prozessor für eine ältere Maschine ist ein Bruchteil der Kosten eines neuen CNC-Zentrums und kann die Arbeitseffizienz erheblich steigern.